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Ta'ayush ist das arabische
Wort für "Zusammenleben", und dieser
Name ist Programm. Ta'ayush, im Oktober 2000
gegründet, ist eine Organisation, in der jüdische
Israelis und PalästinenserInnen mit israelischer
Staatsangehörigkeit gemeinsam gegen die alltäglichen
Diskriminierungen in Israel selbst und für ein
Ende der Besatzung in der Westbank und im Gazastreifen
kämpfen.
Der Schwerpunkt der Arbeit von
Ta'ayush liegt nicht in theoretischen Debatten, sondern
in ganz konkreten Aktionen. Hierzu gehören z.B.:
- Solidaritätskonvois, mit denen Hilfsgüter
in die West-bank und in den
Gazastreifen gebracht werden. Damit soll dort nicht
nur die materielle Not gelindert werden,
die durch die anhaltende und wiederholte
Besetzung stetig wächst, sondern wichtig
ist auch die politische Botschaft, daß eine Gruppe
aus Israel zu den Menschen kommt, die vom
israelischen Militär isoliert und eingekesselt
werden.
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In
Israel gibt es z.B. Einsätze für "nicht
anerkannte" Dörfer und in diesen Dörfern
- Aktionen und Demonstrationen an Checkpoints.
- Zusammenarbeit mit und Unterstützung der Friedensbewegung.
Die Arbeit und die Aktionen, die
von Ta'ayush durchgeführt werden, sind nötiger
denn je. Dazu benötigt Ta'ayush Geld, das es in
Israel selbst nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen
zusammen bekommt. Dieses Geld kommt ausschließlich
von Privatpersonen, nicht von offizieller Seite. Und
angesichts immer geringerer finanzieller Mittel ist
es bitter nötig, diese humanitäre Arbeit auch
von außen durch Spenden zu unterstützen.
Weitere Informationen zu
Ta'ayush: http://taayush.org (englisch,
hebräisch, arabisch)
V. i. S. d. P: Thea Geinitz,
Arbeitskreis Nahost Berlin
kän
an den Checkpoints.
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