Der gewaltfreie Widerstand der palästinensischen Bevölkerung gegen die israelische Besatzung wird hartnäckig fortgesetzt,
auch wenn die israelische Armee mit allen Mitteln diesen Widerstand ersticken will. Letzer Bericht vom 18. Juli 2008
Bilin hat gegen zwei kanadische Firmen Klage eingereicht, weil sie sich am Bau von israelischen Siedlungen in der Westbank beteiligt haben.
Dazu hier eine Pressemitteilung
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Internationale Konferenz in Bilin vom 4. bis 6. Juni mit schweren Angriffen der israelischen Armee. Erster Bericht hier
und Abschlusserklärung. Die israelische Armee schoss zum ersten Mal bei einer gewaltfreien Demonstration am 13. Juni
mit scharfer Munistion und verletzte eine Demonstranten schwer. Video hier: http://www.youtube.com/watch?v=XF1ibN40FJE
Solidarität mit Bilin. Mehr hier
Die nächste Solidaritätskundgebung findet am 1. August um 17 Uhr auf dem Hackeschen Markt in Berlin statt.
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Südafrika fordert ein Ende der Besatzung und Unterdrückung des palästinensischen Volkes. Text dazu hier. Auch in deutsch.
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Bericht von J. Dugard für die Vereinten Nationen zur Menschenrechtssituation in den besetzten palästinensischen Gebieten.
Auf englisch und deutsch--vom 21. 1. 2008
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Warum Kritik an Israel so schwierig ist. DLR Kultur am 10. 12. 07 http://www.dradio.de/download/77016/
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Berichte von medico aus der Westbank: http://www.medico-international.de/projekte/nahost/blog/
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Nutzen Sie bitte die Gelegenheit, arabisch-jüdische
Solidarität in Israel/Palästina zu fördern!
Eine Initiative der jüdisch-arabischen Friedensorganisation Ta'ayush
SOLIDARITÄTSAUFRUF FÜR EIN ALTES ARABISCH-PALÄSTINENSISCHES
DORF IN ISRAEL
Beteiligen Sie sich an der Mailingliste des
Internationalen Komitees für Dar ElHanoun (ICDH)
http://www.taayush.org/topics/dar-el-hanoun/ICDH-form.html
und weitere aktuelle Informationen unter
http://geocities.com/dar_elhanoun/icdh.html
Dar Al Hanoun ist ein arabisches Dorf in Israel, das bereits seit 80 Jahren existiert, aber dennoch - wie andere arabische Dörfer auch - von der israelischen Regierung nicht anerkannt wird.
Eine relativ breite Koalition in der Knesset hat sich übrigens schon vor einiger Zeit für die Anerkennung von Dar Al Hanoun ausgesprochen - von der Arbeitspartei über Meretz/Yachad bis hin zu Chadasch und den Abgeordneten der arabischen Parteien.
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In allen Eine-Welt-Läden kann palästinensisches Olivenöl gekauft werden!
Abfüllung und Export: Canaan Fair Trade, Jenin.
Import: Eine Welt Handel AG - A-8700 Leoben - Turmgasse 52 - office@eine-welt-handel.com
weitere Infos. www.iwps.info
500 ml kosten 8,50 €
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Veranstaltungen siehe Termine
Was ist der AK Nahost / Aktivitäten / Politische Positionen /

Mahnwache am Hackeschen Markt in Berlin aus Solidarität mit Bilin -
Protest gegen Landraub und Sperranlage Foto: L. Eberhardt
Text auf englisch: Hier
Der AK Nahost Berlin ging aus
der Jüdischen Gruppe hervor, die 1982 aus Protest gegen den Libanonkrieg
entstanden ist. Dort trafen sich Juden, die mit der unkritischen Haltung der
jüdischen Gemeinden gegenüber der israelischen Politik nicht einverstanden
waren. Als sich der Schwerpunkt der Jüdischen Gruppe mit den Jahren verlagerte
und zunehmend Probleme in Deutschland diskutiert wurden, entstand der Wunsch,
parallel zur Jüdischen Gruppe eine Nahost-Gruppe zu gründen, an der
sich Mitglieder der Jüdischen Gruppe beteiligten, aber auch palästinensische
und nicht-jüdische Deutsche. An der Gründung und der kontinuierlichen
Arbeit beider Gruppen war Alisa Fuss (1919-1997) maßgeblich beteiligt, die israelische Friedensaktivistin
und Vorsitzende der Internationalen Liga für Menschenrechte . Als Israelin
kämpfte sie viele Jahre lang gegen das Unrecht, das dem palästinensichen
Volk zugefügt wurde und weiterhin zugefügt wird.
Im Gedenken an Alisa publizieren
wir auf unserer Website ihre Israel-Berichte der Jahre 1988-1997
einschließlich der Symposien.
Der AK Nahost
heute versteht sich als
eine Solidaritätsgruppe, in der sich Menschen unterschiedlicher Herkunft,
Nationalität, Religion - IsraelInnen, PalästinenserInnen, andere AraberInnen
und Deutsche - regelmäßig treffen. Wir beziehen eindeutig Position
für die PalästinenserInnen. Ihre Lebensgrundlagen werden seit Jahrzehnten
durch die israelische Besatzung, Unterdrückung und Diskriminierung systematisch
zerstört.
Um Missverständnissen in diesem Zusammenhang vorzubeugen, wollen wir unsere Positionen darlegen:
Das Existenzrecht
Israels steht für uns nicht zur Disposition.
Das Existenzrecht eines
lebensfähigen
palästinensischen Staates halten wir für unverzichtbar
Wir sind der Überzeugung,
dass die sichere Existenz Israels die sichere Existenz Palästinas als eigener
souveräner Staat voraussetzt. Wir unterstützen die israelischen und
palästinensischen Friedensgruppen, die sich seit Jahren für ein Ende
der israelischen Besatzung der Westbank und des Gaza-Streifens sowie für
die Aufhebung der Annexion Ost-Jerusalems einsetzen. (Anmerkung)
Für die Durchsetzung dieser Forderungen
sind die Mobilisierung der Weltöffentlichkeit und politischer sowie wirtschaftlicher
Druck von außen notwendig
Aktivitäten
des AK Nahost
In den letzten Jahren erweiterte der AK
Nahost seine Aktivitäten. Es wurden vermehrt Referenten aus dem Nahen Osten
eingeladen.Seit dem Ausbruch der zweiten Intifada im September 2000 versuchen
wir intensiver, die deutsche Öffentlichkeit auf die dramatische Situation
im Nahen Osten aufmerksam zu machen und Einfluss auf die deutsche Nahostpolitik
zu nehmen. Neben eigenen Mahnwachen und Protestbriefen an PolitikerInnen beteiligte
sich der AK Nahost an verschiedenen deutschlandweiten und internationalen Aufrufen,
Demonstrationen und Kampagnen. Wir verweisen auf das Stichwort Termine.
Zu weiteren Information verweisen wir auf die Ausstellung "Mauerprotest"
Wir verurteilen die israelischen Angriffe gegen die palästinensische Zivilbevölkerung.
Das willkürliche Vertreiben, Inhaftieren und Töten von Menschen, das Verhängen von Kollektivstrafen, die Zerstörung von Häusern, Feldern, Olivenbäumen, die Landenteignungen, die Verhängung von Ausgangssperren - dies alles ist Staatsterror, der durch nichts zu rechtfertigen ist.
Wir verurteilen die palästinensischen
Angriffe gegen die israelische Zivilbevölkerung.
Selbstmordattentate sind das Ergebnis von Entwürdigung,
Entrechtung, Verzweiflung und Perspektivlosigkeit. Wir halten sie für eine
Reaktion auf die jahrelange Unterdrückung, auf ein Leben, eingesperrt auf
engstem Raum, unter menschenunwürdigen Bedingungen. Wir lehnen sie aus
humanitären Gründen ab. Politisch sind sie kontraproduktiv.
Wir verurteilen die Kriminalisierung
des palästinensischen Volkes.
Bewaffneter Widerstand ist durch das Völkerrecht legitimiert.
Laut UN-Resolution 37/43 (Dez. 1982) ist der Kampf von Völkern für
ihre Unabhängigkeit, territoriale Integrität, nationale Einheit und
Befreiung von Kolonial- und Fremdherrschaft und ausländischer Besatzung
mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln legitim
Wir unterstützen den Aufbau
eines souveränen, lebensfähigen, demokratischen palästinensischen
Staates und fordern: